Bitcoin Gründer Satoshi Nakamoto meldet sich: Ist er es wirklich?

Seit dem Start der Kryptowährung Bitcoin im Jahr 2009 ranken sich Mythen um den tatsächlichen Gründungsvater der digitalen Währung. Angeblich soll sein Name Satoshi Nakamoto sein und aus dem asiatischen Raum stammen. Jetzt hat „er“ sich in einem Forum seit dem Jahr 2011 erstmals wieder zu Wort gemeldet.

Der vermeintliche Bitcoin Gründer war seit dem Jahr 2011 in keinem einzigen Forum dieser Welt mehr aktiv. Umso überraschender ist das plötzliche Lebenszeichen, dass im P2p Foundation-Forum gefunden wurde. Satoshi wurde heute Nacht aktiv und ergriff zwei Aktionen. Zunächst postete er das Wort „Nour“, damit ist unklar was er meint. Dieses Wort stammt aus dem arabischen und bedeutet so viel wie Licht. Der Account ist mit der E-Mailadresse [email protected] hinterlegt.


Die zweite Handlung war die Freundschaftsanfrage mit Wagner Tamanaha zu bestätigen. Tamanaha hatte ihm die Freundschaftseinladung angeblich vor rund einem Jahr gestellt und ist selbst sichtlich überrascht. Er gilt als Blockchain-Enthusiast, der Erfahrungen im Marketing mitbringt und in Brasilien lebt.

Seit gestern Abend übertreffen sich die wildestesn Spekulationen wer dies sein könnte und warum er sich gerade jetzt zu Wort meldet. Eine mögliche Theorie besagt, dass sein Account gehackt wurde und diese Überraschung keinerlei Bedeutung trägt. Die wahren Gründe bleiben wahrscheinlich im verborgenen.

SEC: Kein Bitcoin ETF bevor grundlegende Bedenken ausgeräumt sind

Die Diskussion um den möglichen Start eines Bitcoin Exchange Traded Funds stehen an oberster Stelle hitziger Diskussionen im Kryptospace. Viele Experten der Branche erwarten eine mögliche Genehmigung für das erste Quartal des Jahres 2019. Jay Clayton, Vorsitzender der SEC, erklärt auf der Consensus Invest Conference in New York City, dass Bitcoin-Börsen nicht ausreichend transparent und überwachsungsfähig sind, damit ein ETF ohne weitere Manpilationsbedenken genehmigt werden kann (frei übersetzt):

Die Anleger erwarten, dass der Handel mit der Ware, auf der der ETF basiert, sinnvoll und frei von Manipulationsrisiken ist. Es ist ein Problem, das angegangen werden muss, bevor ich mich wohl fühle.

Clayton vertritt den Standpunkt, dass ein ETF nach wie vor zu leicht manipuliert werden könnte und nicht genügend Sicherheitsvorkehrungen vorhanden sind, um die Investoren ausreichend zu schützen. Diese Einstellung zeigt sich auch an Hand der weiterhin stattfindenden Ermittlungen gegen Tether und Bitfinex, die im Verdacht stehen, gezielt den Kryptomarkt manipuliert zu haben. Der Markt sei noch zu jung, um mit solch mächtigen Werkzeugen zu hantieren.

In der Vergangenheit wurde eine Vielzahl an ETF-Anträgen abgelehnt. Dennoch steigt die Nachfrage unter institutionellen Investoren eine entsprechende Möglichkeit zu erhalten mit großen Geldsummen in den Kryptomarkt einzusteigen. Weitere Probleme werden in der Aufbewahrung von digitalen Währungen gesehen. Viele Unternehmen wie z.B. Coinbase arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung einer Custody-Lösung, damit die Einlagen nicht nur sicher verwahrt, sondern im Schadensfall auch finanziell abgesichert sind. Diese Entwicklungen können bei einigen Big-Playern der Finanzbranche beobachtet werden – Der Kryptpmarkt steht niemals still.

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