Binance in Malta: Fiat-Krypto-Tausch bald möglich!

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Malta

Binance, die derzeit größte Kryptowährungsbörse nach Handelsvolumen hat gestern bekanntgegeben, dass es ein Büro in Malta eröffnen wird. Gegenüber Bloomberg hat der CEO Zhao Changpeng weiterhin angekündigt, dass Binance bald den Kauf von Kryptowährungen durch Fiatwährungen „Fiat-to-Crypto“ ermöglichen wird. 

Gemäß den Daten von Coinmarketcap ist Binance aktuell die weltweit größte Kryptowährungsbörse nach Handelsvolumen, mit einem Volumen von rund 2,1 Milliarden US-Dollar in den letzten 24 Stunden.

Wir wir gestern bereits berichteten, hat Binance, das derzeit noch ein Büro in Tokio unterhält, von der japanischen Finanzaufsichtsbehörde FSA hat einen Brief erhalten, indem es um die fehlende Lizenz für den japanischen Markt geht. Binance hat bei der Behörde zwar eine Lizenz beantragt, jedoch noch keine Zu-oder Absage erhalten.

Wie Binance nun gestern offiziell mitgeteilt hat, hat sich das Unternehmen nach Prüfung verschiedener Standorte für Malta wegen seiner Pro-Blockchain-Gesetzgebung und der damit verbundenen Stabilität entschieden. Für den neuen Standort sollen 200 Personen neu eingestellt werden, um die Expansion zu unterstützen.

Die Regierung Maltas war in den vergangenen Wochen bereits mehrfach in den Nachrichten, da sie einen unterstützenden regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen, Krypto-Börsen und ICOs entwickelt. Im Februar hat das Parlament die Gründung einer „Digital Innovation Authority“ bekannt gegeben, um einen rechtlichen Rahmen zu schaffen. Außerdem wird seit Januar ein „Virtual Currency Act“ diskutiert.

Zhao Changpeng erklärte in der offiziellen Mitteilung (frei übersetzt):

Nach dem Treffen mit dem Parlamentarischen Sekretär, Herrn Silvio Schembri, waren wir beeindruckt von der logischen, klaren und fortschrittlichen Vorstellungen von Maltas Führung. Wir sind davon überzeugt, dass Malta nach Überprüfung der Gesetzesvorlage die nächste Brutstätte für innovative Blockchain-Unternehmen und ein Zentrum des europäischen Blockchain-Ökosystems sein wird. Binance wird sein Fachwissen einbringen, um ein vernünftigen rechtlichen Rahmen zu gestalten, sowie Mittel zur Verfügung stellen, um anderen Blockchain Startups und dem Standort Malta zu helfen.

Der parlamentarische Sekretär Silvio Schembri bedankte sich bei Binance für das Vertrauen, welches das Unternehmen Malta gibt.

Mit der „Akquisition“ von Binance scheint Malta zumindest hinsichtlich Binance den Wettlauf gewonnen zu haben, der zwischen einigen wenigen Ländern, wie Gibraltar und der Schweiz (mit der Stadt Zug) herrscht, die sehr fortschrittliche Regulierungen schaffen und damit Blockchain-Unternehmen anziehen möchten.




Binance wird zur Fiat-Krypto-Börse

Die Eröffnung des Büros in Malta bedeutet, dass Binance Zugang zu europäischen Banken erhalten wird. In dem Interview mit Bloomberg erklärte Changpeng (frei übersetzt):

Wir sind uns sehr sicher, dass wir bald eine Bankpartnerschaft ankündigen können. Malta ist sehr fortschrittlich, wenn es um Krypto und Fintech geht.

Dies bedeutet wiederum, dass die Börse ähnlich wie Litebit.eu oder BitPanda den direkten Kauf von Kryptowährungen über Fiatwährungen, sprich einen “fiat-to-crypto exchange”, wie Bloomberg berichtet, anbieten kann. Voraussetzung hierfür ist nur, dass eine Bankpartnerschaft zustande kommt.

Momentan ist Binance lediglich eine Crypto-to-Crypto-Exchange, die nur den Tausch von Kryptowährungen untereinander anbietet. Mit dem Fiat-Handel (wahrscheinlich in Euro) könnte Binance zusätzliche Liquidität und neue Investoren gewinnen und so seine Marktposition weiter ausbauen. Einen Zeitrahmen, bis wann die Realisierung des „fiat-to-crypto exchange“ erfolgen soll, gibt es laut Informationen von Bloomberg noch nicht.


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