61 japanische Banken führen Ripple basierte App ein

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SBI Ripple Asia MoneyTap

SBI Ripple Asia hat gestern bekanntgegeben, dass das Konsortium aus 61 japanischen Banken eine Smartphone-App mit dem Namen „MoneyTap“ veröffentlichen wird, die auf der Blockchain-Technologie von Ripple basiert. Die App soll ab Herbst 2018 gestaffelt ausgerollt werden.

SBI Ripple Asia ist ein Joint Venture des japanischen Finanzdienstleisters SBI Group und Ripple. Ursprünglich wurde das Konsortium im November 2016 von 42 Banken gegründet, um eine gemeinsame Blockchain-Lösungen für Zahlungen in Japan zu entwickeln. Das japanische Bankenkonsortium unter der Führung von SBI Ripple Asia, besteht mittlerweile aus 61 Banken, die mehr als 80 Prozent des gesamten Bankaktiva in Japan vereinnahmen.

Mit der App, die den Namen „MoneyTap“ tragen soll, können Kunden der Banken des Konsortiums innerhalb von Japan Transaktionen rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche abwickeln. Derzeit ist die Flexibilität bei Inlandszahlungen in Japan sehr begrenzt. Das aktuelle Payment Clearing Netzwerk „Zengin“ ermöglicht inländische Überweisungen lediglich zwischen 8.30 und 15.30 Uhr, wobei zusätzliche Gebührten anfallen.




„MoneyTap“ ist ist eine gemeinsame Entwicklung der 61 Banken in Zusammenarbeit mit Ripple. Die Ripple-Technologie bildet dabei die Grundlage dafür, dass Zahlungen in Echtzeit („Instant-Transaktionen“) durchgeführt werden können. Darüber hinaus soll MoneyTap dazu beitragen, dass für den einzelnen Bankkunden die Gebühren gesenkt werden, die derzeit bei inländischen Geldtransfers in Japan anfallen.

App Ripple MoneyTab
Quelle: https://ripple.com/insights/ripple-powered-mobile-app-provide-demand-domestic-payments-japan/

Im Herbst 2018 sollen zunächst drei Mitglieder des Bankenkonsortiums, nämlich die SBI Net Sumishin Bank, die Suruga Bank und die Resona Bank die Smartphone-App einführen. Der Rollout an die weiteren 58 Banken soll im weiteren Zeitverlauf gestaffelt erfolgen.

Bankkunden des Konsortiums können über „MoneyTap“ inländische Zahlungen über einen QR-Code, eine Telefonnummer oder eine Bankkontonummer tätigen.




Die Veröffentlichung der App folgt einem Pilotprojekt, das bereits vor über einem Jahr durch die Bankengruppe für Transaktionen innerhalb Japans erfolgreich getestet wurde. Seitdem hat die Gruppe auch internationale Zahlungen zwischen nach Südkorea und Thailand getestet.

Derzeit nutzen bzw. testen mehr als 100 Finanzinstitute Ripples Produkt xCurrent. Außerdem hat Ripple kürzlich eine neuen Partner für ein Pilotprojekt seines XRP-Token basierten Zahlungssystems xRapid vermelden können. Trotz der Absage, dass Ripple auf Coinbase gelistet wird, konnte das Unternehmen in den vergangen Wochen zahlreiche positive Nachrichten vermelden.


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3 KOMMENTARE

  1. Hallo Jungs. Verfolge euren Blog täglich und bin euch sehr dankbar für eure Arbeit! Vielleicht wisst Ihr bereits mehr, aber werden diese Banken den xRapid basierten Token verwenden oder „lediglich“ das Ripple-Netzwerk? Danke und beste grüsse aus der Schweiz

    • Hallo Tom,
      meines Wissen wird xRapid nicht verwendet. Es handelt sich um eine gemeinsame Entwicklung des Konsortiums, welche auf dem Ripple Netzwerk aufsetzt.
      Beste Grüße,
      Marcus

  2. @Aspelund: Denn man hat ja vor gar nicht langer Zeit einen Bauvertrag mit eben diesem Konsortium über den Bau von fünf Korvetten geschlossen. War das Konsortium da noch besser? Oder hat mal die Defizite billigend in Kauf genommen, da die Beschaffung politisch motiviert war?“ Letzteres. Politisch motivierte Vermeidung einer Ausschreibung zwecks umgehender Schließung einer Lücke durch Aktivierung von Nachbeschaffung“ + Förderung der Küstenwirtschaft. Pech nur, dass sich nicht einfach ein paar EA nachordern lassen, ohne umfangreiche Änderungen aufgrund der Zulassungslage vorzunehmen. Geplanter Ablieferungstermin afaik 2022. Hoffentlich sind bis dahin auch die BKdo ausgehoben. Naja, in der Zeit hätte auch eine Ausschreibung zur Beschaffung von etwas Marktverfügbarem gepasst. Politisch. Wissenschon.

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